OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat ein umfangreiches Update für die Deep-Research-Funktion von ChatGPT angekündigt. Dieser spezielle Modus ermöglicht es dem Chatbot, online nach Informationen zu suchen und diese zu analysieren.
Das Update, das ab dem 11. Februar 2026 ausgerollt wird, soll die Faktentreue erhöhen, den Umgang mit Zitaten verbessern und euch mehr Kontrolle über den Rechercheprozess geben.
GPT‑5.2 ist die neueste Version von OpenAIs Sprachsystem und erweitert Deep Research durch verbesserten Long-Context-Retrieval.
Dadurch kann das System deutlich größere Textmengen auf einmal verarbeiten und auch Multi-Source-Synthesen durchführen, also Informationen aus verschiedenen Quellen vergleichen und zusammenführen.
Diese Verbesserungen ermöglichen eine effiziente Analyse komplexer Datensätze und minimieren Fehler durch Querverifikation.
Das Update ersetzt die bisherigen internen Modelle o3 und o4-mini, leichtere und weniger fortschrittliche Versionen, die zuvor genutzt wurden.
Ihr könnt Websuchen jetzt auf bestimmte Seiten oder Anwendungen beschränken, sodass die Ergebnisse ausschließlich aus autorisierten Quellen stammen. Frühere Versionen boten diese Möglichkeit nicht und bezogen häufig unterschiedslos Inhalte aus dem gesamten Web.
Mehr Transparenz und Kontrolle bei der Recherche
Ihr könnt ab sofort den Rechercheprozess in Echtzeit verfolgen. Dazu gehört die Option, laufende Recherchen zu pausieren, um Abfragen mit zusätzlichen Prompts oder neuen Quellen zu verfeinern. Das sorgt für mehr Flexibilität und Kontrolle über den abschließenden Bericht.
Auch die visuelle Oberfläche wurde erneuert und bietet jetzt einen noch flüssigeren Ablauf: von der Recherche über die Auswertung bis zur Ansicht des fertigen Berichts, der im Vollbildmodus samt Inhaltsverzeichnis betrachtet, geteilt oder als PDF beziehungsweise DOCX heruntergeladen werden kann.
Enterprise-Anwendungen und kommerzielles Potenzial
Das neueste Update der Recherchefunktionen in ChatGPT bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich.
Im Mittelpunkt stehen ein besseres Long-Context-Retrieval und neue Multi-Source-Synthese-Funktionen. So kann das System größere Mengen an Text verarbeiten und Informationen aus verschiedenen Quellen kombinieren.
Dadurch werden anspruchsvolle Recherchen effektiver unterstützt – mit höherer Sachgenauigkeit und verlässlicher Quellenzuordnung.
Gerade für den Unternehmenseinsatz, etwa bei Knowledge Discovery oder Wettbewerbsanalysen, profitieren Teams von fundierten, nachvollziehbaren Ergebnissen besonders.

