Elon Musk, CEO des US-Unternehmens Tesla, kündigte am 22. Oktober 2025 an, dass Optimus, der humanoide Roboter des Unternehmens, im ersten Quartal 2026 in der Version 3 debütieren wird.
Der Roboter soll repetitive und gefährliche Aufgaben übernehmen und zeigt, wie Automatisierung Branchen verändern könnte.
Das Optimus-Projekt, Teslas KI-gestützte humanoide Initiative, wurde erstmals 2021 auf dem AI Day, der jährlichen KI-Schau des Autobauers, vorgestellt. Jede neue Iteration verbesserte Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Funktionalität.
Version 3 soll so lebensecht sein, dass man sie von einem Menschen womöglich nur noch durch einen physischen Test unterscheiden kann.
Fortschritte in KI und Robotik
Aufbauend auf dem Erfolg von Gen 2, die bereits T-Shirts falten und mit 1,0 km/h gehen konnte, verspricht das aufgerüstete Modell deutliche Verbesserungen in KI-Wahrnehmung, natürlicher Sprachverarbeitung und biomechanischer Simulation.
Laut einem Bericht des globalen Beratungsunternehmens McKinsey & Company soll der Robotikmarkt bis 2025 auf 180 Mrd. € anwachsen, angetrieben durch KI-Fortschritte.
Teslas Optimus soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken, insbesondere in Fertigung und Logistik, wo qualifizierte Stellen schwer zu besetzen sind.
Die Integration des Dojo-Supercomputers – eines von Tesla entwickelten KI-Trainingssystems, das seit Juli 2023 in Betrieb ist – ermöglicht es Version 3, riesige Datensätze zu nutzen.
Der Einsatz dieser Datensätze erhöht Anpassungsfähigkeit und Effizienz in unterschiedlichsten Umgebungen.
Potenzielle Auswirkungen und Monetarisierung
Marktprognosen gehen davon aus, dass das Segment humanoider Roboter bis 2035 ein Volumen von 130 Mrd. € erreichen könnte, mit Anwendungen in Gesundheitswesen, Einzelhandel und Altenpflege.
Unternehmen könnten Optimus für Aufgaben wie das Auffüllen von Lagerbeständen einsetzen – Tätigkeiten, die heute bis zu 65 Prozent der Betriebskosten ausmachen.
Erlösmodelle könnten Abo-basierte KI-Updates umfassen, ähnlich Teslas Full-Self-Driving-Software, die 2022 über 920 Mio. € einbrachte.
Over-the-Air-Verbesserungen würden es dem Roboter ermöglichen, neue Fähigkeiten zu erlernen und so seine Vielseitigkeit sowie seinen Gesamtwert zu steigern.

